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Mobilität und Menschlichkeit für mehr Motivation und Inklusion

Gestalte dein Leben, dein Umfeld und deine Betreuung dort, wo du lebst – für deine ganz persönliche Inklusion.

Stell dir vor: Ein Leben, in dem deine Behinderung nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern die unzähligen Möglichkeiten, die dir die Gesellschaft bietet. Ein Leben, in dem Inklusion kein bloßes Schlagwort, sondern gelebte Realität ist.

 

Das ist die Vision des «Mobile Coachings» der SPECIAL PEOPLE Inclusion Association.

Der Weg zur echten Teilhabe

Bestehende Hilfen wie der Familienentlastungsdienst, die Freizeit- oder Wohnassistenz sind wichtige Wegweiser auf diesem Pfad. In der Praxis zeigen sich jedoch oft Einschränkungen bei der Umsetzung echter Inklusion, da Systeme dazu neigen, den Status quo lediglich zu verwalten. Auch das «Persönliche Budget» kann bürokratische Hürden mit sich bringen und den Fokus ungewollt zurück auf die Behinderung lenken.

Gehen wir gemeinsam den Weg des Andersseins

 

Im Zentrum steht die «menschliche Rückübersetzung»*. Starre bürokratische Vorgaben werden hier in eine lebendige, würdevolle Begleitung übersetzt. Durch professionelle Organisation und ein menschlich kompetentes Team wird der Druck von dir genommen, sodass die Behinderung aus dem Fokus rücken kann – unabhängig von der jeweiligen Lebenssituation.

Coaches sind mehr als Assistenz oder Hilfeleistung

 

Die Angebote des «Life Coach» sind der Schlüssel zu einer neuen Form der Teilhabe. Da eine Behinderung eine lebenslange Begleitung darstellt, geht dieses Konzept weit über klassische pädagogische oder pflegerische Unterstützung hinaus. Unsere Life Coaches agieren als Resonanz-Partner auf Augenhöhe.

  • Intelligentes Vorleben (Pädagogik)
    Anstelle von Instruktionen tritt die Inspiration. Durch ein reflektiertes, lebensbejahendes Vorleben wird die Lust (Motivation) geweckt, selbst aktiv zu werden und physische, soziale sowie mentale Barrieren zu überwinden.

  • Ästhetische Integrität (Pflege)
    Pflege wird konsequent als Identitätspflege begriffen. In der Rolle als ästhetische Anwälte achten die Coaches darauf, dass ein gepflegtes Äußeres als Spiegel der Seele und Schutzschild gegen soziale Ausgrenzung dient. Das Ziel ist eine Begegnung mit der Welt, die von individueller Pracht und Würde geprägt ist.

  • Resilienz durch Spiegelung (Selbstbestimmung)
    Der Aufbau von Selbstwert erfolgt durch achtsame Begleitung, damit Inklusion nachhaltig gelingt. Als «verlängerte Hand» unterstützen die Coaches dabei, gesellschaftliche Möglichkeiten nicht nur zu erkennen, sondern sie aktiv zu ergreifen.

Inklusion in allen Lebensbereichen


Detaillierte Einblicke in die praktische Umsetzung der menschlichen Rückübersetzung folgen in Kürze. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den essentiellen Bereichen des täglichen Seins, in denen die Weckung der Eigenmotivation und der Schutz der Würde die größte Rolle spielen:

 

  • Familien und Erwachsen werden
    Der Übergang von der behüteten Kindheit in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben erfordert Mut und eine starke Identität. Unterstützung in dieser Phase bedeutet, junge Menschen darin zu bestärken, ihre eigenen Träume zu formulieren und die notwendige Resilienz für ein autonomes Leben aufzubauen.

  • Lebens- und Wohnraum
    Die eigenen vier Wände sind der intimste Ort der Selbstentfaltung. Hier sorgt die Begleitung dafür, dass Wohnen nicht bloßes «Untergebrachtsein» bedeutet, sondern die Gestaltung eines Heims, das die Persönlichkeit widerspiegelt und ästhetische Sicherheit bietet.

  • Freizeit und Urlaub
    Wahre Teilhabe zeigt sich dort, wo das Leben am intensivsten ist. Die Öffnung von Türen zu Kultur, Sport und Reisen ermöglicht Erlebnisse jenseits der «Behinderten-Bubble» und fördert die Lust, sich als aktiver Teil einer vielfältigen Welt zu erfahren.

*) Der Begriff «menschliche Rückübersetzung» beschreibt das Herzstück einer Begleitung, die sich weigert, Menschen als bloße «Fälle» oder «Leistungsempfänger» zu verwalten. Er definiert den Prozess, bei dem trockene bürokratische Vorgaben, medizinische Diagnosen und funktionale Hilfskataloge wieder in ihre ursprüngliche, lebendige Form gebracht werden: in Würde, Autonomie und echte Teilhabe.

Warum wir den Begriff «Mobile Dienste»
nur noch in der Kommunikation mit Behörden verwenden.

Der Begriff «Mobile Dienste» offenbart eine erschreckende Kälte, die lebendige Menschen zu Objekten einer rein technischen Abwicklung degradiert. Diese Form der Versachlichung ist kein Zufall, sondern ein gefährliches Erbe einer Sprache, die das Individuum hinter Systemlogiken verschwinden lässt.

Schon in den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, diente eine technokratische und distanzierte Sprache als Werkzeug, um Menschen ihre Einzigartigkeit zu rauben und sie stattdessen in Kategorien von «Nutzen» und «Verwaltungsaufwand» einzuteilen. Wer heute von «Diensten» spricht, als ginge es um die Wartung einer Maschine, knüpft ungewollt an diese Tradition der Entmenschlichung an. Eine Gesellschaft, die Unterstützung nur noch als standardisierte Dienstleistung begreift, droht den moralischen Kern der menschlichen Würde zu verlieren. Wahre Inklusion verlangt deshalb den radikalen Abschied von Begriffen, die den Geist einer Zeit atmen, in der Menschen nach ihrer Funktionalität bewertet wurden. Jede Form der Begleitung muss heute ein bewusster Akt des Widerstands gegen diese historische Versachlichung sein – weg von der «Verwaltung eines Falls», hin zur bedingungslosen Anerkennung der menschlichen Existenz.

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